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  • Paddeln auf dem Familienfluss Altmühl

Tipps & Infos für Ihre Bootstour

Mit ihrer langsamen Fließgeschwindigkeit ist die Altmühl für Jedermann als Bootsrevier geeignet – ein paar Hinweise sollte man trotzdem beachten.

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Wehre immer umtragen: Vor Wehren muss man sich unbedingt an den Warnschildern orientieren, um unnötige Gefahrensituationen zu vermeiden. Das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Wehranlagen nicht mit Booten passiert werden können. Tafeln weisen rechtzeitig auf die Ausstiegsmöglichkeit links (Stauanlagen Bubenrother Mühle, Aumühle, Walting, Kratzmühle, Kottingwörther Mühle, Steinwehre Hammermühle und Hagenacker) oder rechts (Rebdorf und die Stauanlage am Freibad in Eichstätt) hin. Zum Umtragen der Anlagen gibt es vor und nach den Wehren Bootsaus- und –einstiege.

Sicherheit während der Tour: Die letzten 34 Kilometer von Töging bei Dietfurt bis Kelheim fahren Sie sogar auf einer europäischen Wasserstraße: dem Main-Donau-Kanal. Dieses Teilstück sollten nur geübte Bootsfahrer in Angriff nehmen. Grundsätzlich ist das Befahren des Main-Donau-Kanals mit Kanus, Kanadiern, Kajaks usw. erlaubt. Im Boot muss eine Person älter als 14 Jahre sein. An Bord müssen Rettungswesten oder -krägen getragen werden. Die Schleusen dürfen nicht befahren werden, dort müssen die Boote (mit Hilfe von Slipwägen) umgetragen werden.

Um während der Tour kein Risiko einzugehen, sind an Bord aber auch auf der Altmühl grundsätzlich Schwimmwesten zu tragen. Dies gilt insbesondere für Kinder. Die Ein- und Ausstiegsstellen sind großzügig angelegt, somit können Sie das Boot mühelos zu Wasser lassen. Im Handgepäck dürfen Sonnen- sowie Insektenschutzmittel natürlich nicht fehlen.

Reisezeit: Von Mai bis Frühherbst ist die beste Zeit für Bootstouren auf der Altmühl. Im Hochsommer sollten Sie sich vor Reisebeginn nach dem Wasserstand erkundigen: Nach langen Trockenperioden kann der Altmühlpegel zu niedrig zum Befahren sein. Während der Hauptsaison (Juni bis August) und an verlängerten Wochenenden sind Sie gut beraten, Zimmer und Boote rechtzeitig zu reservieren – die Zentrale Tourist-Information Naturpark Altmühltal und die örtlichen Verkehrsämter helfen Ihnen dabei gerne weiter.

Naturschutz: Alle Altwasser der Altmühl sind geschützte Naturräume. Diese ökologisch wertvollen und sensiblen Bereiche dürfen mit den Booten nicht befahren werden. Das gleiche gilt für die Schilf- und Uferzonen sowie die Nebenflüsse der Altmühl. In diesen Rückzugsbereichen leben seltene Tier- und Pflanzenarten. Halten Sie deshalb ausreichend Abstand zu Röhrichtbeständen, Schilfgürteln und Uferpartien, denn diese Bereiche werden vor allem von Wasservögeln als Brutreviere genutzt. Meiden Sie bitte auch seichte Gewässerpartien und Zonen mit Wasserpflanzen, da diese u. a. als Laichgebiete der Fische dienen.


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