„Dieser Naturatlas vernetzt Bayerns Schutzgebiete und ist gleichzeitig ein Ökoführer für Urlauber“, so Umweltminister Söder bei der Präsentation des Projekts im August 2010 im Informationszentrum Naturpark Altmühltal in Eichstätt. Der Ort war kein zufälliger: Zum einen liegt der Naturpark Altmühltal im Herzen Bayerns, zum anderen ist er gleich zweimal im Naturatlas vertreten: einmal als Naturpark selbst und einmal durch die Weltenburger Enge bei Kelheim.
25 Schutzgebiete wurden bisher für den Atlas ausgewählt, darunter auch der Nationalpark Bayerischer Wald oder der Nationalpark Berchtesgaden, das Felsenlabyrinth der Luisenburg bei Wunsiedel, der Hesselberg, das Biosphärenreservat Rhön oder der Augsburger Stadtwald.
„Unser Ziel ist es”, führte Söder im Beisein von Franz Xaver Uhl als Vorsitzendem des Naturpark Altmühltal und Eichstätts stellvertretender Landrätin Rita Böhm aus, „das Verständins für den Wert intakter Natur und schöner Landschaft zu fördern. So tragen wir auch zu ihrem Schutz bei“. Ökotourismus erhalte die hohe Naturqualität und mache sie für die Menschen erlebbar, ohne die Lebensräume von Tieren und Pflanzen zu gefährden.