35 Siegesgöttinnen aus weißem Marmor reichen sich in der Kelheimer Befreiungshalle die Hände: Die Befreiungshalle, die der Bayernkönig Ludwig I. hoch über Kelheim errichten ließ, erinnert an die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen von 1813 bis 1815. Das Wahrzeichen ist aber nicht die einzige adelige Erbschaft der bayerisch gemütlichen Stadt an der Donau.
Kelheim entstand nach den Wunschen der Wittelsbacherherzöge als Gegenpunkt zur großen Reichs- und Bischofsstadt Regensburg. Auf der Landzunge zwischen der Donau und der Altmuhl ließ Herzog Ludwig I., genannt Ludwig der Kelheimer Anfang des 13. Jahrhunderts ein städtebauliches Quadrat anlegen: der heutige Stadtkern.