Ja, natürlich!
Altmühltal-Radweg (Eichstätt)
 Merkliste

Gotik-Renaissance-Barock-Tour

  • Länge:

    110 km

  • Aufstieg:

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    Abstieg:

  • GPX

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Altmühltal-Radweg (Eichstätt)

Das gotische Münster in Ingolstadt, das Renaissanceschloss in Neuburg, das barocke Eichstätt: Diese Zwei-Tages-Tour ist ein Streifzug durch die Epochen, bietet aber auch besondere Naturerlebnisse.

Neuburg a.d. Donau, der Startpunkt dieser Tour, erlebte seine Blütezeit unter der Herrschaft der Pfalzgrafen in der Renaissance. Das Schloss, der Karlsplatz und die Hofkirche gehören zu den prächtigen Zeugen dieser Epoche. Auf dem Donau-Radweg verlässt man die Stadt in westlicher Richtung. Bald biegt die Route mit dem Amper-Altmühl-Radweg ab ins Urdonautal. Über Stepperg mit seinem Schloss, Rennertshofen mit dem sehenswerten Marktstraßenensemble und Hütting mit seiner Burgruine gelangt man an die Schutter.

Flussaufwärts führt die Tour nun nach Wellheim, das ebenfalls von einer trutzigen Burgruine überragt wird. Durch das nun trockene Urdonautal verläuft der Weg an markanten Kletterfelsen vorbei, bis mit Dollnstein das Altmühltal erreicht ist. Mehr über die Flussgeschichte und die Burgen im Naturpark Altmühltal erfährt, wer einen Zwischenstopp im Altmühlzentrum Burg Dollnstein einlegt. Danach folgt man dem Altmühltal-Radweg: Vorbei am hoch aufragenden Turm des Burgsteinfelsens führt er Richtung Eichstätt. Das Kloster Rebdorf bietet einen Vorgeschmack auf das, was die Radler in der Eichstätter Altstadt erwartet: barocke Pracht. Die Eichstätter Fürstbischöfe ließen ihre Residenzstadt nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Kriegs von großen Baumeistern prunkvoll wieder aufbauen und sorgten so für das südländische Flair, das die Plätze und Gassen der Altstadt bis heute prägt.

Auf dem Altmühltal-Radweg geht es weiter bis Pfünz. Dort bietet sich ein Abstecher zum teilrekonstruierten Römerkastell Vetoniana an, bevor man die Steigung aus dem Altmühltal heraus in Angriff nimmt. Dem bäuerlichen Leben in der Region setzt das Jura-Bauernhof-Museum, das wenig später in Hofstetten an der Strecke liegt, ein spannendes Denkmal. Zwischen Feldern und Wiesen geht es anschließend durch die ländlich geprägte Gegend über Böhmfeld nach Gaimersheim. Nun sind die ersten Ausläufer der Stadt Ingolstadt erreicht. Auf der Gaimersheimer Straße gelangen die Radler ins Zentrum, sind dann kurz entlang der Nördlichen Ringstraße unterwegs und biegen rechts in die Harderstraße ein, die sie in die historische Altstadt führt – und damit an den Schauplatz von Mary Shelleys Roman „Frankenstein“. Vorbei am gotischen Liebfrauenmünster geht es durch das Kreuztor wieder aus der Altstadt heraus und auf der Jahnstraße hinunter zur Donau, die nach einem kurzen Stück am Ufer überquert wird.

Nun folgt man wieder dem Donauradweg. Das Jagdschloss Grünau mit dem Aueninformationszentrum ist die letzte Zwischenstation, bevor der Ausgangspunkt in Neuburg a.d. Donau erreicht ist.



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