Ja, natürlich!
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Schattner | Fuge -bis auf weiteres geschlossen-

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Fotografien von Beatrice Trixl

Als Leiter des Diözesan- und ab 1972 auch des Universitätsbauamtes in Eichstätt prägte Karljosef Schattner, Schüler von großen Architekten wie Hans Döllgast und Franz Hart, über drei Jahrzehnte (von 1957 bis zu seiner Pensionierung 1991) das Bild der Stadt mit seinen Um- und Anbauten im Bestand, „bestimmt von klarem und sensiblem Einklang zwischen Altem und Neuem“.

Mit der „Transformation einer Stadt“, wie in Eichstätt geschehen, entwickelte sich Schattner in dem kleinen bayrischen Universitätsstädtchen zu einem der prägendsten und eigenwilligsten Architekten in Deutschland.

Durch seinen Dialog mit dem baulich vernachlässigten barocken Erbe des Südbündner Baumeisters Gabriel de Gabrieli und anderen historischen Bauten der Stadt, entstand durch Anfügen von Neuem, eine Symbiose moderner schnörkelloser Strenge mit der Bausubstanz historischen Ursprungs - gestaltet mit modernen Baumaterialien.

Häufig gelang ihm genau das meisterhaft durch die Fuge, den schmalen Zwischenraum, in der Musik „eine kontrapunktische Form“ genannt, eine Symbiose zwischen Alt und Neu zu kreieren.

Mit dieser Formensprache und Materialwahl hat man ihn häufig mit dem italienischen Baumeister
Carlo Scarpa verglichen und nannte ihn auch „Der Scarpa von Eichstätt“, was ihn sicher sehr erfreut hätte.

Datum: 02.03.20 - 30.04.20
Uhrzeit: Mo bis Fr: 09:00 bis 12:00 Uhr, 14:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 12:00 Uhr
Infotelefon: 08421 4885
Hinweis Auch für Kinder bis 12 Jahre geeignet

Eintrittspreise

Eintritt frei