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Römer am Limes im Naturpark Altmühltal

Das UNESCO-Welterbe Raetischer Limes, eindrucksvolle Kastelle, freigelegte Thermen, rekonstruierte Wachttürme, kostbare Schatzfunde, informative Museen und historische Feste - im Naturpark Altmühltal wandeln Sie auf den Spuren der Römer.


Im Naturpark Altmühltal ist besonders das militärische Leben in Grenznähe, aber auch der Alltag in der Provinz Raetien erlebbar. Nicht nur durch archaeologische Funde, sondern etwa auch bei den historischen Festen der Region.

Wann bauten die Römer den Limes im Naturpark Altmühltal?

Um das Jahr 15 v. Chr. hatten die Römer begonnen, ihr Reich nördlich der Alpen auszudehnen. Auf dem neu gewonnenen Territorium gründeten sie die Provinz Raetien mit dem Zentrum Augusta Vindelicum, dem heutigen Augsburg. Unter Kaiser Domitian drangen die Römer Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. weiter ins Landesinnere vor und eroberten u. a. auch Teile der Altmühljuraregion. Die Reichsgrenze verlief nun nördlich der Donau.

Um sich gegen die Überfälle der germanischen Stämme zu wappnen, errichteten die Römer entlang der Grenze einzelne Wachttürme, um das Geschehen zu kontrollieren – später wurde die Grenze (Limes) durchgehend befestigt. Die „Route“ dieser schnurgeraden Mauer (zunächst aus Holz, dann aus Stein) ist noch heute vielerorts erkennbar; der Limes ist eines der größten archäologischen Denkmäler überhaupt.


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