Der „Maler des Lichts“ stattete im 18. Jahrhundert zahlreiche Klöster und Kirchen mit Fresken und Malereien aus und hinterließ auch in Eichstätt seine Spuren: Holzers prachtvolle Altargemälde in der Schutzengelkirche etwa zeigen sich frisch restauriert. In der ehemaligen Sommerresidenz der Eichstätter Fürstbischöfe, heute Uni Eichstätt, bewundert man eines der wenigen erhaltenen Fresken Holzers. Einen besonderen Rahmen für die Präsentation der großen Altarblätter Holzers bildet die ehemalige Kirche Notre Dame.
Im Domschatz- und Diözesanmuseum – Ausgangspunkt der Werkschau Holzers – gibt es neben einer reich illustrierten Einführung und Biographie zahlreiche Leihgaben – unter anderem aus Wien und Innsbruck, Augsburg, Meran und Garmisch-Partenkirchen - zu sehen. Eine Computersimulation lässt die berühmte Kuppelausmalung von Münsterschwarzach wiedererstehen.