Regionale Spezialitäten, gelebte Geschichte und eindrucksvolle Landschaften begleiten diese Rundtour durch drei Flusstäler rund um Eichstätt. Zwischen Altmühltal, Wellheimer Trockental und Schuttertal verbinden sich genussvolles Radeln, kulinarische Stopps und spannende Einblicke in die Erd- und Kulturgeschichte der Region.
Kulinarischer Ausflug in die Flussgeschichte
65 km GPX - Datei
Möchten Sie von OpenStreetMap/Leaflet bereitgestellte externe Inhalte laden?
Die Urdonau schuf einst das Altmühltal, durch das man von Eichstätt nach Dollnstein radelt, sowie das Wellheimer Trockental, dem die Tour anschließend folgt. Als sie von der Schutter angezapft wurde, änderte die Donau ihren Lauf, bevor sie nach einer weiteren Verlagerung nach Süden ihr heutiges Bett erreichte.
Die Rundtour beginnt in der Barockstadt Eichstätt. Vor dem Start lohnt sich ein Besuch im Informationszentrum Naturpark Altmühltal, das nicht nur über Natur und Kultur der Region informiert, sondern auch einige regionale Produkte anbietet, die sich als Proviant eignen. Dem Altmühltal-Radweg folgt man anschließend am eindrucksvollen Burgsteinfelsen vorbei nach Dollnstein. Jetzt geht es ins Urdonautal mit seinen markanten Kletterfelsen und Wacholderheiden. Die markante Burgruine über dem Ort kündigt den Markt Wellheim an. Hier gibt es eine Stärkung – etwa Kürbiskerne vom Altmühltaler Kernstodl oder frischen Fisch aus dem Fischbistro der Fischzucht Juraquell. Beide verfügen auch über 24-Stunden-Automaten.
Nach dem Abschnitt durch das Trockental weist die Schutter den Weg. Ein kurzer Abstecher führt nach Bergen mit seiner eindrucksvollen Wallfahrtskirche. Der kleine Umweg (ca. 1,5 Kilometer) lohnt sich auch aus kulinarischer Sicht: Das Hotel-Restaurant Zum Klosterbräu ist eine Feinschmecker-Adresse und serviert darüber hinaus im Café hausgemachte Strudel und andere Köstlichkeiten aus der Backstube. Gut gestärkt folgt man dem Schuttertal über Nassenfels mit seiner Wasserburg nach Buxheim. Nun geht es aus dem Tal heraus auf die Hochfläche. Über die Dörfer Tauberfeld und Pietenfeld radelt man durch idyllischen Wald und genießt den Wechsel von schattigen und lichten Passagen unterm Blätterdach. Schließlich ist der höchste Punkt der Tour erreicht – nun geht es zurück ins Altmühltal und auf dem Altmühltal-Radweg zurück nach Eichstätt, wo die Gasthöfe und Restaurants in der Altstadt locken.





