Ja, natürlich!
Schernfeld Schlaufenweg Nr. 12
 Merkliste

Schlaufenweg Nr. 12

Rund um Schernfeld

Kurze Wegbeschreibung

Die Schlaufe Schernfeld führt über die sogenannte Jurahochfläche rund um Schernfeld. Die Route führt an der Schäferei Eichhorn vorbei, die Altmühltaler Lämmer züchten und führt auf den sog. Leitenbuck mit herrlichem Blick ins Altmühltal. Wiesen- und Waldrandwege führen in Richtung Walderlebniszentrum – dafür sollte man sich jedoch bei einem erneuten Besuch mehr Zeit nehmen. Das Highlight und auch das Ende der Tour bringt uns zum sog. Kreuzberg, der mit einem Steinlabyrinth, Outdoor-Fitnessgeräten und einem Insektenhotel ausgestattet ist und eine schöne Aussicht auf den Ort Schernfeld bietet.

  • Länge:

    8 km

  • Gehzeit ca.:

    3 Stunden

  • Aufstieg:

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    Abstieg:

  • GPX

Schernfeld Schlaufenweg Nr. 12Schlaufenweg Schernfeld Nr. 12 AussichtsbergSchlaufenweg Schernfeld Nr. 12 Labyrith

Kurz-Info

Gehzeit ca.: 3 Stunden

Charakter
  • Rundwanderweg
Ausschilderung
  • einfache Beschilderung teilweise ergänzt mit Wegweisern und Kilometerangaben
Barrierefreiheit
  • nicht Barrierefrei

Ausgangspunkt und Parkmöglichkeit

Parkplatz am Aussichtsberg

Ausführliche Wegbeschreibung

Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz unterhalb des Schernfelder „Kreuzbergs“. Der „Kreuzberg“ befindet sich in nordöstlicher Richtung etwas mehr als einen halben Kilometer vor dem Ortsschild von Schernfeld an der Straße zur B 13. Auf der anderen Seite der am Parkplatz vorbeiführenden Straße befindet sich ein Fuß-/Radweg. Auf diesem Weg gehen wir in östlicher Richtung bis wir auf ein als Naturdenkmal gekennzeichnetes Gelände stoßen. Unmittelbar vor diesem Naturdenkmal verlassen wir den bequemen Fußweg und biegen nach rechts auf einen mit Gras bewachsenen Feldweg ab. Das Naturdenkmal ist ein vor Jahrzehnten aufgelassenes Steinbruchgelände, dessen Steinhügel inzwischen nahezu vollständig mit Büschen und Bäumen bedeckt sind.

Am Ende des Naturdenkmals stoßen wir auf einen geschotterten Feldweg, auf dem wir in südlicher Richtung weitergehen. Bald kreuzen wir auf unserem Weg die alte Schernfelder Straße, die von der Wegscheid oberhalb Eichstätts kommend direkt nach Schernfeld führt.

Nach einer Feldlänge kommen wir zur Verbindungsstraße zwischen Schernfeld und dem Stadtteil Blumenberg der Stadt Eichstätt. Auf dieser Straße gehen wir gut 100 Meter nach rechts in Richtung Schernfeld und biegen dann nach links ab, um gleich wieder nach rechts am Waldrand weiter zu gehen.

Hier führt ein Stichweg Richtung Osten zum Altmühltal-Panoramaweg. Wir setzen unsere Tour allerdings Richtung westen fort - wieder in Richtung Schernfeld.

Nach wenigen Minuten und einigen hundert Metern auf dem grasbewachsenen Weg zwischen dem Wald auf der linken und Feldern auf der rechten Seite tauchen vor uns die weitläufigen Stallungen und Wirtschaftsgebäude einer Schäferei auf.

Direkt neben unserem Wanderweg befindet sich bei der Schäferei eine etwa 3 Meter hohe Steinsäule, die sog. Pestsäule. Diese erinnert an die Pest, die im 17. Jahrhundert in der Gegend um Schernfeld wütete.

Nach der Schäferei geht es nun für ein paar hundert Meter auf einem geteerten Feldweg in westlicher Richtung weiter. Im weiteren Verlauf unserer Wanderung passieren wir das Sportgelände und das Sportheim des Schernfelder Sportvereins DJK Schernfeld. Beim Sportheim verschwindet nun der alte Schernfelder Wasserturm aus unserem Blickfeld. Diesen alten Wasserturm hatten wir vom Beginn unserer Wanderung bis hierher jederzeit im Blickfeld und konnten uns daran orientieren.

Auf unserer weiteren Wanderung rund um Schernfeld können wir uns von jetzt an am roten Spitzturm der Schernfelder Pfarrkirche orientieren. Dieser markante Turm ist auf dem weiteren Weg von fast, aber eben nicht von allen Stellen des Schlaufenwegs am Horizont gut zu erkennen.

Etwa 100 Meter nach dem Sportheim kommen wir zum Leitenbuck, einem grasbewachsenen Hang, von dem aus man in südlicher Richtung einen phantastischen Ausblick in das Altmühltal und in nördlicher Richtung auf die Ortschaft Schernfeld hat.

Auf dem Trockenrasen führt unser Weg nun zunächst den Leitenbuck abwärts und anschließend, an den ersten Häusern der Talstraße vorbei, den Spitzelberg wieder nach oben. Auf der Talstraße halten wir uns links und gehen die geteerte Straße abwärts in den Wald hinein. Nach kurzer Zeit treffen wir auf ein Feldkreuz, das sich unmittelbar am linken Rand unseres Weges befindet. Eine Sitzbank lädt zu einer Pause ein.

Unseren Weg setzen wir auf der anderen Seite der Straße fort und gehen zunächst in nördlicher, später in westlicher Richtung weiter. An dieser Stelle entsteht in den nächsten Jahren eine neue Siedlung. Die Grundstücke sind bereits erschlossen und die Wege fertiggestellt.

Auf unserer Wanderung kommen wir als nächstes zum Eberswanger Weg, auf dem wir in süd-westlicher Richtung weitergehen, bis wir erneut auf ein Feldkreuz stoßen. Unmittelbar nach diesem Feldkreuz biegen wir nach Norden in einen Feldweg ein. Zwischen großen Feldern hindurch gehen wir diesen Feldweg geradeaus weiter, bis wir zur Schönfelder Straße kommen. Nach dem Überqueren der Ortverbindungsstraße führt uns unser Weg auf einem schmalen Pfad für ein paar hundert Meter durch einen Wald abwärts zu einem Wiesengrund.

Nach dem Verlassen des Waldes halten wir uns am Waldrand entlang nach rechts und durchwandern anschießend eine Talsenke, wobei wir mehrmals die Richtung ändern.

Beim Verlassen der kleinen Talsenke in östlicher Richtung kommen wir in einem schmalen Waldstreifen zur Mariengrotte. An diesem markanten Punkt befindet sich, wie auch an einigen anderen Stellen unseres Wanderweges, eine Holzbank, die zum Verweilen einlädt.

Von der Grotte führt uns unser Weg nun in östlicher Richtung weiter. Der Feldweg steigt leicht an und führt wieder aus der Talsenke heraus. Oben, d. h. am Ende des Feldweges angekommen, stoßen wir auf die Ortsverbindungsstraße nach Schönau. Wir biegen nach links ab und folgen der geteerten Straße bis wir am rechten Straßenrand am Rande eines kleinen Wäldchens auf eine Kapelle treffen.

Nach der Kapelle verlassen wir die Teerstraße wieder und biegen nach rechts ab. Auch diesen abschüssigen Schotterweg verlassen wir nach gut 100 Metern wieder und biegen vor einem kleinen Gehölz nach links ab.

Auf diesem Feldweg gehen wir nun zwischen Wiesen und Feldern weiter in Richtung des nahen Waldes, dem Schernfelder Forst. Dabei überqueren wir u. a. eine Streuobstwiese. Am Wald angekommen, halten wir uns rechts und gehen am Waldrand entlang weiter. Alte Eichen am Waldrand auf der linken und Felder auf der rechten Seite säumen unseren weiteren Weg.

Am Horizont erkennen wir bereits das hohe Kreuz auf dem „Kreuzberg“, dem Ziel unserer Wanderung. Auf dem Wege dorthin überqueren wir als nächstes noch den Erzweg, eine Straße, die von Schernfeld kommend in den Schernfelder Forst hinein und zum Walderlebniszentrum führt. Nach dem Überqueren des Erzwegs gabelt sich der anschließende Feldweg an einer mächtigen Eiche. Wir halten uns erneut rechts und setzen unsere Wanderung fort, das Ziel nun stets vor unseren Augen.

Der leicht ansteigende Feldweg biegt nach ein paar hundert Meter nach rechts ab. Wir verlassen daher an dieser Stelle diesen Feldweg und gehen geradeaus weiter. Nach etwa 200 Metern beginnt auf der rechten Seite am Rande einer Wiese der stark ansteigende Fußweg hoch zum „Kreuzberg“. Vorbei an einem großen Steinlabyrinth, einer Reihe von Outdoor-Fitnessgeräten und einem Insektenhotel erreichen wir den höchsten Punkt Schernfelds, das eiserne Kreuz auf dem Aussichtsberg. Von hier oben kann man nun nicht nur einen großen Teil des zurückgelegten Weges betrachten, sondern hat eine großartige Fernsicht weit über die Grenzen Schernfelds hinaus.

Infoadresse

Gemeinde Schernfeld
VG Eichstätt
Pfahlstraße 17
85072 Eichstätt
Tel.: 08421 9740-0


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