Walderlebnis-Tour

Ruhig aber mit einigen Steigungen versehen führt diese mittelschwere Route vorbei an Wacholderheiden, Steinbrüchen, Jurahäusern, geschichtsträchtigen Bauwerken und zu weiten Wäldern.

Zusatzinformationen

Teils abseits der bekannten Hauptrouten erleben Radler auf dieser ruhigen, mittelschweren Tour typische Landschaften, Geschichte und Traditionen des Naturpark Altmühltal: Wacholderheiden, Kalkfelsen und weite Wälder, Geschichte aus Antike, Mittelalter und Barock, regionaltypische Architektur und heimische Biertradition.

Zuerst geht es auf den Spuren der Eichstätter Fürstbischöfe von deren barocken Residenzstadt Eichstätt nach Titting, wo das Wasserschloss – heute Sitz einer der zahlreichen regionalen Privatbrauereien – an die kirchlichen Herren erinnert. Dieser erste, rund 15 Kilometer lange Tourabschnitt beginnt mit einem knackigen Anstieg auf die Jurahochfläche. Felder, Wiesen und Wäldchen säumen die Strecke. Im Dorf Pollenfeld biegt man an der markanten Kirche, die mitunter als „Juradom“ bezeichnet wird, links ab und dann rechts in den Tittinger Weg. Weiter geht es nach Erkertshofen, wo sich ein Abstecher zum Römerturm auf der anderen Seite des Dorfes lohnt. Es handelt sich dabei um die einzige steinerne Rekonstruktion eines Limeswachtturms in Bayern. Am Ende des Ortes geht es rechts ab und bald darauf steil hinunter ins Anlautertal nach Titting. Dort besteht Gelegenheit zu einer Einkehr.

In Titting deuten einige mit Kalksteinplatten gedeckten Jurahäuser auf die Nähe der Steinbrüche hin, an denen der Weg ein Stück weiter vorbeiführt. Mehr über diesen besonderen Haustyp erfährt man später im Altmühlzentrum Burg Dollnstein. Bald nachdem die Radler Titting hinter sich gelassen haben, geht es an der „Erzwäsche“ aus dem Anlautertal heraus zurück auf die Hochfläche. Kurz hinter Kaldorf quert man den Limesverlauf. Heiligenkreuz mit seinem barocken Kirchlein und der Weiler Ziegelhütte liegen auf der Strecke. Dann taucht der Weg in den Wald ein. Der Waldgasthof „Geländer“ und das Walderlebniszentrum Schernfeld bieten sich für Zwischenstopps an.

Bald nachdem Schernfeld durchquert ist, folgt die Abfahrt zwischen Wacholderheiden zurück ins Altmühltal. Wer eine Pause machen möchte, biegt in den mittelalterlichen Markt Dollnstein ab. Anschließend verläuft die Tour zusammen mit dem Altmühltal-Radweg am Flussufer – vorbei am beeindruckenden Burgsteinfelsen – zurück nach Eichstätt.

Ausgangspunkt

Stadtbahnhof Eichstätt

Bahnhofplatz 17

85072 Eichstätt

08421 4409 Website Karte

Info-Adresse

Informationszentrum Naturpark Altmühltal

Notre Dame 1

85072 Eichstätt

08421 9876-0 E-Mail Karte

Limesturm in ErkertshofenRadfahrer am Burgsteinfelsen
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