Die Burg wurde wahrscheinlich am Ende des 12. Jahrhunderts gebaut.
Im 13. Jahrhundert gehörte die Burg der Familie Kropf.
Diese Familie lebte ursprünglich in Emetzheim bei Weißenburg.
Seit dem Jahr 1277 nannte sich ein Teil der Familie
„von Kipfenberg“.
Die Familie Kropf arbeitete für einen Herrn.
Sie stellte Ritter und Verwalter.
Auf der Burg lebten Ritter.
Sie wurden ab dem Jahr 1266
„Herren von Kipfenberg“ genannt.
Im Jahr 1301 verkaufte Konrad Kropf von Kipfenberg
die Burg an das Hochstift Eichstätt.
Die Burg war danach Sitz eines Pflegeamts.
Das blieb so bis zum Jahr 1803.
Im 14. Jahrhundert hatten die Bischöfe von Eichstätt wenig Geld.
Deshalb gaben sie die Burg mehrmals als Pfand.
Trotzdem wurde die Burg später ausgebaut und verstärkt.
Das geschah unter zwei Bischöfen.
An der Burg sieht man noch ihre Wappen.
Ein Wappen ist am Tor der Vorburg.
Ein weiteres Wappen ist über dem Tor der Hauptburg.
Die Burg war sehr gut befestigt.
Deshalb blieb sie in Kriegen unbeschädigt.
Das war im Bauernkrieg im Jahr 1525
und im Dreißigjährigen Krieg.
Im 19. Jahrhundert wurde ein Teil der Burg abgerissen.
Im Jahr 1869 stürzten die Wohnhäuser ein.
Seit dem Jahr 1914 gehörte die Burg
der Familie Taeschner.
Sie ließ die Burg wieder aufbauen.
Das geschah nach Plänen von Bodo Ebhardt
in den Jahren 1914 bis 1925.
Seit einigen Jahren gehört die Burg
der Familie Armerding.
Diese Familie ist international tätig.







