Die Kirche wurde in den Jahren 1756 und 1757 gebaut.
Die Pläne machte Dominikus Barbieri.
Vorher stand dort schon eine ältere Kirche.
Diese Kirche war aus dem Mittelalter.
Der Bischof Gundekar von Eichstätt weihte sie.
Das war zwischen 1057 und 1075.
Ein Teil des heutigen Turms stammt wahrscheinlich noch aus dieser Zeit.
In der Wallfahrtskirche gibt es ein besonderes Heiligtum.
Es ist ein kleines Stück vom Kreuz Jesu Christi.
Dieses Stück ist in einem Kreuz ausgestellt.
Auf der Rückseite befindet sich
ein kleines bronzenes Kruzifix.
Es stammt aus dem 11. oder 12. Jahrhundert.
Eine Legende erzählt:
Das Kruzifix wurde früher an einer Quelle gefunden.
Die Quelle heißt Gnadenbrünnlein.
Sie liegt bei der Helenenkapelle
in der Nähe der Lohmühle.
Auch andere Kunstwerke zeigen die Verehrung des Kreuzes:
Ein Altarbild aus dem Jahr 1771
und ein Deckenbild im Chorraum aus etwa 1760.
Schambach ist auch ein Ort der Verehrung
der Heiligen Gunthild von Suffersheim.
In der Kirche steht eine kleine Figur von ihr.
Die Figur ist aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Sie steht hinten an der linken Wand der Kirche.
Die Heilige Gunthild gilt als Schutzheilige der Dienstboten.
Menschen baten sie um Schutz für ihr Vieh
und gegen schwere Krankheiten.
Früher brachten die Menschen ihr Gaben.
Das waren zum Beispiel Käse, Butter und Eier.
Die Verehrung begann im Schambachtal bei Treuchtlingen.
Nach der Reformation verlagerte sie sich
ins Schambachtal bei Eichstätt.
In der Kirche gibt es noch weitere alte Kunstwerke.
Links neben der Heiligen Gunthild steht eine Pietà.
Sie stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert.
An der rechten Wand der Kirche
hängt eine Kreuzigungsgruppe.
Sie ist ungefähr genauso alt.
Einen Kirchenführer kann man
in der Tourist-Information Kipfenberg bekommen.
Darin gibt es viele Erklärungen zur Kirche.
Zum Beispiel zum Innenraum
und zur Geschichte des Kreuzes.





