Die Burg wurde von einer adeligen Familie gebaut.
Diese Familie hieß „Die Edelfreien von Erlingshofen“.
Von 1156 bis 1265 nannten sie sich „Herren von Arnsberg“.
Später bauten sie eine neue Burg bei Heideck.
Danach nannten sie sich „von Heideck“.
Die Burg Arnsberg gehörte zum Bistum Eichstätt.
Das nennt man ein Lehen.
Vor dem Jahr 1305 verkaufte Gottfried IV. von Heideck
die Burg an Herzog Otto III. von Niederbayern.
Schon 1328 wurde die Burg verpfändet.
Das heißt: Andere Personen nutzten die Burg.
Zu ihnen gehörten zum Beispiel:
Hadmar III. von Laaber, ein bekannter Sänger,
und später die Familie Fraunhofer.
Die Fraunhofer waren Raubritter.
Sie überfielen andere Menschen.
Darum griff Herzog Ludwig der Bärtige ein.
Im Jahr 1417 nahm er ihnen die Burg mit Gewalt weg.
Bis 1433 blieb die Burg besetzt.
Als Herzog Ludwig ging, ließ er die Burg fast ganz zerstören.
Später wurde die Burg wieder aufgebaut.
Das machten die Herren von Laaber.
Im Jahr 1450 bekamen sie die Burg erneut.
Ab 1465 lebten wieder die Herren von Heideck auf der Burg.
Im Jahr 1473 verkaufte Herzog Albrecht IV.
die Burg und das Gebiet an das Hochstift Eichstätt.
1663 wurde die Burg erneuert.
Sie diente als Jagd- und Sommerschloss.
1763 und 1764 nahm man viele Steine von der Burg.
Mit diesen Steinen baute man das Schloss Hirschberg.
Durch Einstürze von Mauern und Felsen
in den Jahren 1831, 1926 und 1931
wurde die Burg immer mehr zerstört.
So wurde sie zu einer Ruine.
Im Jahr 1931 kaufte die Familie Weiß
die Gebäude der Vorburg und das Land.
Ihre Tochter Kreszentia baute das alte Schloss
zu einem Hotel um.
Das Hotel gibt es heute noch.
Öffentlicher Zugang:
Die Burgruine mit dem Turm gehört dem Freistaat Bayern.
Dieses Gelände ist frei zugänglich.
Die Gebäude der Vorburg gehören zum Hotel.
Sie sind nur für Hotelgäste zugänglich.
Von der Burgruine aus hat man eine sehr schöne Aussicht.
Man sieht das Altmühltal und die Arnsberger Leite.





