3. Konzert der Reihe " 25 Jahre Kulturtage Kelheim" am 02. Oktober in St. Pius Kelheim.
Das Verdi-Requiem in der Dreifachturnhalle in internationaler Spitzenbesetzung war für Kelheim und die Region ein nachhaltiges Musikerlebnis. Am 02. Oktober gastiert das Concerto München unter Johannes Berger in der St. Pius Kirche Kelheim, Starenstraße 21. Meisterwerke der Barockmusik aus Italien und Deutschland stehen am 02. Oktober um 19:00 Uhr in St. Pius auf dem Programm. Schirmherr der Konzertreihe zum Jubiläum „ 25 Jahre Kulturtage Kelheim“ ist der Bayerische Kunstminister Markus Blume, MdL.
Das Programm im Einzelnen: Antonio Vivaldi: Concerto d-Moll für Solovioline, Orgel und Streicher, RV 541; Motette „In furore iustissimae irae“, RV 626. Hier liegt ein virtuoses Stück für Sopran, Streicher und Basso continuo vor, entstanden 1720 /25. Dramatische Kontraste zwischen göttlichem Zorn und Barmherzigkeit prägen diese Motette. Das Konzert D-Dur für Laute und Streicher, ebenfalls von Vivaldi, RV 93, schließt sich an. Leonardo Leo, 1694-1744, einer der vorzüglichsten neapolitanischen Meister, ist mit einer berühmten geistlichen Vertonung des „ Salve Regina“ – „Gegrüßet seist, du, Königin“ vertreten. Georg Friedrich Händels Konzert in F-Dur für Orgel und Streicher, op. 4 Nr. 4 bildet den Abschluss. Die Solisten: Marie-Sophie Pollak, Sopran, sie ist auf die Interpretation von Barockmusik spezialisiert und arbeitet mit großen Orchestern und Dirigenten zusammen. Sie überzeugt mit einem vielseitigen Repertoire von Bach bis zur Moderne. 2025 sang sie die Kantate „ Jauchzet Gott in allen Landen“ mit Bravour, begleitet vom Gasteig-Orchester München im Kursaal Bad Abbach. Violinsolist ist Dmitry Lepekhov, Konzertmeister im Originalklang-Ensemble Concerto München. Jacopo Sabina, der gebürtige Italiener hat sich auf Laute, Theorbe und Barockgitarre spezialisiert. Johannes Berger, Orgel und Leitung, ist dem Kelheimer Publikum und weit darüber hinaus bestens bekannt. Er hat sich als ein wahres Ausnahmetalent an Orgel und Cembalo erwiesen. Bereits in jungen Jahren beeindruckte er durch seine virtuose Spielweise und sein tiefgründiges musikalisches Verständnis. Bei den drei großen Münchner Orchestern ist er als Organist sehr gefragt.
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