Eine Ausstellung über Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen aus dem östlichen Europa
Die authentische Wanderausstellung des Hauses des Deutschen Ostens zeigt auf wie Hungerjahre und Überfluss, Familienrezepte, die Wiedergründung von Firmen und die Herstellung altbekannter Produkte, Identitätserhalt und Integration das Leben und den Alltag bestimmten.
Die Ausstellung im archäologischen Museum des Fundreichs richtet seinen Blick darüber hinaus auf die landwirtschaftliche Vielfalt der Herkunftsregionen und stellt typische Gerichte vor, seien es aufwendige Resteessen, Knödel und Nocken, Klopse oder die süßen Bienenkörbe und Damenkaprizen.
Und es sind die Portraits zahlreicher Firmen zu sehen, die einem aus dem eigenen Alltag bekannt und geläufig sind. Der jeweilige Migrationshintergrund lässt sich nicht unbedingt vermuten. Genauso wie es Personen mit ihren Schicksalen und Träumen gibt, die durch Flucht und Vertreibung alles verloren hatten. Daraus entstehen Unternehmen, die u.a. Produkte herstellen, die sie an ihre Heimat erinnern. Die sehr interessante Sonderausstellung wurde bereits an zahlreichen Standorten im In- und Ausland gezeigt und macht nun Station im Museum Fundreich.






