Farbe steht im Mittelpunkt dieser Arbeiten. Sie beschreibt nicht nur das Sichtbare, sondern entwickelt eine eigene Kraft – in Überlagerungen, Kontrasten, Verdichtungen und offenen Flächen.
In den malerischen Arbeiten entstehen aus spontanen Gesten, Linien und Farbschichten, Räume, die zwischen Bewegung und Ruhe, Nähe und Distanz wechseln.
Gegenständliches kann anklingen, ohne sich festzulegen.
Die Fotografien greifen Gemaltes auf und setzen weitere Details hinzu. So finden verschiedene (Zeit) Ebenen zusammen. Sie fügen sich teils durch wiederum Überarbeitetes zu einem neuen Ganzen.
So begegnen sich Malerei und Fotografie nicht als getrennte Bereiche. Licht, Farbe und die Erinnerung an Wirklichkeit verbinden sie.
Resonanz entsteht dort, wo das Sichtbare etwas auslöst, das über das Abgebildete hinausgeht.
Die Matinée findet am Sonntag, 4. Oktober um 11 Uhr statt.
Bild: Zeichnung von Rudolf Ackermann aus dem Jahr 1986, "Chauvistre-Haus".






