Die Höhle ist durch Wasser entstanden. Das Wasser hat den Kalkstein langsam aufgelöst. So sind Hohlräume im Felsen entstanden.
Am tiefsten Punkt der Höhle gibt es einen großen Raum. Dort sieht man zwei Öffnungen. Sie führen weiter in den Berg hinein. Die Öffnungen sind fast ganz mit Erde und Steinen verschlossen.
Im Jahr 1799 schrieb ein Forscher über die Höhle:
„Auf dem Boden liegen überall Knochen von Tieren.“
Das bedeutet aber nicht, dass die Höhle ein sicherer Ort für Tiere war. Vielleicht sind Tiere in der Höhle gestorben. Vielleicht haben Menschen dort auch Essens-Reste weggeworfen.
Menschen haben die Höhle früher immer wieder benutzt. Das zeigen viele Funde. Dazu gehören Scherben von Tongefäßen. Sie stammen aus der Urnenfelderzeit, der Hallstattzeit und dem Mittelalter.
Auch zerbrochene Menschenknochen wurden gefunden. Das könnte bedeuten: Früher haben Menschen die Höhle für Opfer-Rituale benutzt. Dabei wurden möglicherweise Menschen getötet oder ihre Knochen dort abgelegt.
Die Höhle ist aber nicht nur ein Ort, an dem Tiere und Menschen gestorben sind. Auch heute leben dort Tiere.
Die Höhle ist ein wichtiger Ort für Fledermäuse. Dort können sie den Winter verbringen. Dazu gehören zum Beispiel:
das Mausohr
das Langohr
die Hufeisennase
- Diese Fledermaus-Arten sind stark gefährdet. Deshalb ist es wichtig, ihre Winterplätze zu schützen.
Am Rand einer steinigen Mulde mit Büschen liegt der große Eingang der Höhle.
Das Loch ist sehr breit und führt schräg nach unten in die Tiefe





