Arndthöhle

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Öffnungszeiten: 

1. April bis 30. September
8:00 bis 18:00 Uhr

Individuelle Besichtigungen der Höhle sind zwischen dem 01. April - 30. September möglich (keine Führungen). Betreten auf eigene Gefahr! Wegen der Kühle und der Dunkelheit im Höhleninnern (die Höhle ist nicht beleuchtet) sollten unbedingt Jacken und Taschen-/Stirnlampen mitgenommen werden.

Aufgrund des engen und dunklen Inneren können sich nicht viele Personen gleichzeitig in der Höhle aufhalten.

Von 01.10. bis 31.03. darf die Höhle aus Naturschutzgründen nicht aufgesucht werden, weil sie von Fledermäusen als Winterquartier genutzt wird.

Die Höhle ist durch Wasser entstanden. Das Wasser hat den Kalkstein langsam aufgelöst. So sind Hohlräume im Felsen entstanden.

Am tiefsten Punkt der Höhle gibt es einen großen Raum. Dort sieht man zwei Öffnungen. Sie führen weiter in den Berg hinein. Die Öffnungen sind fast ganz mit Erde und Steinen verschlossen.

Im Jahr 1799 schrieb ein Forscher über die Höhle:

„Auf dem Boden liegen überall Knochen von Tieren.“

Das bedeutet aber nicht, dass die Höhle ein sicherer Ort für Tiere war. Vielleicht sind Tiere in der Höhle gestorben. Vielleicht haben Menschen dort auch Essens-Reste weggeworfen.

Menschen haben die Höhle früher immer wieder benutzt. Das zeigen viele Funde. Dazu gehören Scherben von Tongefäßen. Sie stammen aus der Urnenfelderzeit, der Hallstattzeit und dem Mittelalter.

Auch zerbrochene Menschenknochen wurden gefunden. Das könnte bedeuten: Früher haben Menschen die Höhle für Opfer-Rituale benutzt. Dabei wurden möglicherweise Menschen getötet oder ihre Knochen dort abgelegt.

Die Höhle ist aber nicht nur ein Ort, an dem Tiere und Menschen gestorben sind. Auch heute leben dort Tiere.

Die Höhle ist ein wichtiger Ort für Fledermäuse. Dort können sie den Winter verbringen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • das Mausohr

  • das Langohr

  • die Hufeisennase

  • Diese Fledermaus-Arten sind stark gefährdet. Deshalb ist es wichtig, ihre Winterplätze zu schützen.

Am Rand einer steinigen Mulde mit Büschen liegt der große Eingang der Höhle.
Das Loch ist sehr breit und führt schräg nach unten in die Tiefe

Markt Kipfenberg

Tourist-Information

Marktplatz 19

85110 Kipfenberg

08465 9410-40 E-Mail Website

Die Arndthöhle liegt nordöstllich von Attenzell. Sie ist zu Fuß über den gut ausgeschilderten Wanderweg "Mühlenweg" (Schlaufe Nr. 16 des Altmühltal-Panoramaweges) erreichbar. Ausgangspunkt und Parkmöglichkeit ist der Parkplatz an der Altmühlbrücke in Arnsberg. Wer eine kürzere Wanderung plant, kann den ca. 3 km entfernten Wanderparkplatz im Birktal nutzen.

Drei Wanderer steigen die Treppenstufen zur Höhle hinab. Der Vorderste ist mit einer Stirnlampe ausgestattet und leuchtet ihnen den Weg aus. Licht kommt nur vom Eingang in die Höhle.Aus dem Eingang der Höhle sind drei Wanderer nach oben unterwegs. Die Höhle liegt mitten im Wald und der felsige Eingang ist mit Moos übersät.

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