Wie haben sich die Menschen früher im Winter warmgehalten? Wahrscheinlich unter anderem mit nadelgebundenen Mützen, Socken und Handschuhen.
Wohl schon in der Jungsteinzeit hat man durch Nadelbinden Textilien hergestellt. Mit einer einfachen Öhrnadel kann man, im Vergleich zum Stricken, aus viel kürzeren Fasern Gewebe herstellen, die besonders haltbar sind. Gerade für Socken oder Handschuhe eine ideale Herstellungstechnik.
Es gibt Funde von Ägypten bis nach Skandinavien, wo die Technik bis heute verbreitet ist. Ähnlich wie beim Häkeln, lassen sich dabei nur mit Wolle und einer Nadel verschiedenste Accessoires herstellen.
Im Workshop wird nach einer kurzen Einführung in die Geschichte und Entwicklung des Nadelbindens der sogenannte "Oslostich" gelernt, der heute am weitesten verbreitete Stich.
Anmeldung aus organisatorischen Gründen bitte bis 26.02.2026. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kosten für Material 12 €/pro Person, zzgl. Eintritt.





