Ja, natürlich!
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Das Jurahaus im Naturpark Altmühltal

Bruchsteine für die Mauern, Legschiefer für die Dächer – jahrhundertelang bauten die Menschen im Naturpark Altmühltal mit dem Material, das im Überfluss vorhanden war: dem Jurastein. Es entstand eine einzigartige Hauslandschaft von schlichter Schönheit.

Das Gebiet des Altmühljurahauses wird in der Forschung mit der Verbreitung des ca. 25° bis 30° Grad geneigten Kalkplattendaches gleichgesetzt. Der größte Anteil des Verbreitungsgebietes liegt heute im nördlichen Oberbayern, in den Randgebieten des südlichen Mittelfranken, der südwestlichen Oberpfalz, des nordwestlichen Niederbayern und im nordwestlichen Schwaben. Weit bis ins 20. Jahrhundert hinein war die Jurabauweise in der Region vorherrschend.

Mehr über die Jurahäuser erfährt man im Museum „Das Jurahaus“ in Eichstätt oder im Altmühlzentrum Burg Dollnstein. In Hofstetten lädt das Jura-Bauernhof-Museum zum Besuch ein. Weitere typische Jurahäuser dienen heute – liebevoll in Stand gesetzt – als Museen, Tourist-Informationen oder Gaststätten. Einige laden als Ferienhäuser dazu ein, den Urlaub unterm Legschieferdach zu verbringen. Zahlreiche Angebote dazu findet man unter dem Siegel „Zu Gast im Denkmal“.

Das Projekt Jurahaus im Naturpark Altmühltal

25 Gemeinden aus dem gesamten Naturpark Altmühltal verfolgen mit dem „Projekt Jurahaus“ gemeinsam das Ziel, den verbliebenen, historisch wertvollen Bestand an Jurahäusern und anderen historischen Gebäuden zu erhalten.

Engagement für das Jurahaus

Neben dem Naturpark Altmühltal und Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege kümmern sich insbesondere der Jurahausverein mit Sitz in Eichstätt sowie wenige regional ansässige Forscher um den Erhalt dieser einzigartigen Baukultur.


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