Im Mittelpunkt der diesjährige Sonderausstellung des Domschatz- und Diözesanmuseums „EINE AUGENWEIDE. Vom stillen Dasein der Dinge“ stehen 51 ebenso brillante wie faszinierende Fotografien der Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold. Meisterlich verstehen sie es, den Bildtypus des Stillebens, des kunstvollen Arrangements eigentlich lebloser Dinge, in inszenierte Fotografien umzusetzen.
Mit Zuneigung, Humor, Hintersinn und feinem Gespür für das Morbide betrachteten sie dabei die unterschiedlichen Akteure – meist Tierpräparate aus Kloster Admont, Obst aus Wachs, Pflanzen und insbesondere Tulpen sowie Alltagsgegenstände. Die Arbeit der renommierten Sammlungsfotografen greift dabei ganz besonders das traditionelle Genre der Jagd-, Küchen- und Vanitasstilleben der Renaissance auf und übersetzt es in eine zeitgenössische Bildsprache. Dabei thematisieren sie wie ihre historischen Vorbilder das Spannungsfeld von Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit.
Im Rahmen der Sonderveranstaltung laden die beiden Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein, bei denen sie tiefere Einblicke in ihre Gedankenwelt, ihre fotografische Technik und besondere Ästhetik geben werden. Auch besteht Gelegenheit, mit den beiden Künstlern ins Gespräch zu kommen.



















