Der Ringberg bei Saal an der Donau ist vor allem für seine NS-Vergangenheit bekannt: Hier bestand von Ende November 1944 bis April 1945 ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Häftlinge mussten unter grausamsten Bedingungen Stollen in den Berg treiben für die Produktion von Flugzeugen.
Weniger bekannt ist dagegen die vorgeschichtliche Nutzung des Berges. Aufgrund der markanten Lage am Donauufer und natürlicher Quellen fanden sich beste Bedingungen für eine burgartige Anlage mit Wällen und Toren. Allerdings ist das Alter der mächtigen Befestigungen noch immer ein ungelöstes Rätsel.
Diesen Spuren aus den vergangenen Jahrtausenden folgen die Teilnehmer der Exkursion unter der Leitung von Kreisarchäologe Dr. Joachim Zuber.
Anmeldung bitte bis Freitag, 10. Juli unter 09441 19492 oder museum@kelheim.de.
Der Weg ist nicht barrierefrei, bitte auf festes Schuhwerk achten. Treffpunkt am Parkplatz nördlich der Straße in Richtung Teugn.



















