Zwischen landesherrschaftlichem Schutz und kommunaler Ablehnung – die Geschichte der Monheimer Juden zwischen 1697 und 1741

Themenführung mit Stadtführer Rainer Keßler

Familienfreundlich

Datum: 20.09.26

Zeit: 14:00 bis 15:30 Uhr

Themenführung mit Stadtführer Rainer Keßler

Monheim war im 18. Jahrhundert im Herzogtum Pfalz-Neuburg die Gemeinde mit dem höchsten Anteil jüdischer Hausbesitzer. Die Themenführung will die Lebensumstände dieser Familien in einer katholischen Kommune erfahrbar machen – anhand von Namen, Orten und Geschichten.

Beginnend im Sitzungssaal des Monheimer Rathauses mit der imposanten Stuckdecke als eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Kultur, sollen zunächst das Leben und Wirken der Monheimer Juden in einem Vortrag verdeutlicht werden.

Im anschließenden Rundgang durch die Altstadt werden Häuser aufgesucht, in denen nachweislich jüdische Familien lebten und wirtschafteten sowie ihren religiösen Gebräuchen nachgingen. Dabei wird erkennbar, wie Menschen ihren Platz in einer Gesellschaft behaupten mussten, die ihnen misstrauisch, mitunter feindlich gegenüberstand.

Es soll dabei ein konkretes, quellengestütztes Bild jüdischen Daseins in einer schwäbischen Kleinstadt entstehen.

Termin: Sonntag, 20. September 2026

Beginn: 14 Uhr

Dauer: ca. 1,5 Stunden 

Treffpunkt: Rathaus Monheim, Marktplatz 23, 86653 Monheim

Teilnehmerzahl: max. 25 Personen

Kosten: 5 Euro pro Person

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich bei Touristinformation Stadt Monheim:




Kartenbestellung Info: 09091 909152

Preis

5,- €

Anmeldung ist erforderlich!
Max. 25 Personen

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